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JES BUNDESVERBAND VERÖFFENTLICHT TÄTIGKEITSBERICHT 2016

Mit dem Tätigkeitsbericht 2016, der im Rahmen der JES Mitgliederversammlung 2016 in Köln vorgestellt wurde, möchten wir unseren Mitgliedern aber auch unseren Kooperationspartnern und der Fachöffentlichkeit einen Überblick über die Aktivitäten unseres Bundesverbands im Jahr 2016 geben.

Der Bericht steht zum Download bereit


DROGENKURIER 107 DOKUMENTIERT VERANSTALTUNGEN ANLÄSSLICH DES 21.07.2016

Die neue Ausgabe unseres Magazins "DROGENKURIER" dokumentiert alle Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des  „Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher“ 2016 Das Motto „Zahl der Drogentoten weiter gestiegen. Jetzt handeln!“ rückte den erneuten dramatischen Anstieg von Drogen gebrauchenden Frauen und Männern die im Jahr 2015 verstarben in den Fokus.

1.228 so genannte "Drogentote" bedeuten nicht nur einen Anstieg von 18,8% gegenüber dem Jahr 2014 (1.032), sie sind ein Skandal und Ausdruck des Versagens der Drogenpolitik in Deutschland.

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum download bereit


DROGENKURIER 2_2016 ONLINE

Die kritische Betrachtung der Drogenpolitik der letzten Jahre nimmt bei vielen der haupt-oder ehrenamtlich in der Drogenarbeit arbeitenden unüberhörbar zu.

Wir vom DROGENKURIER greifen die Kritik in dieser Ausgabe auf und versuchen Gründe und Antworten zu finden. Allen ist klar, dass es ein "WEITER SO" nicht geben kann.

Denn 1228 so genannte DROGENTOTE sind ein Skandal und Ausdruck des politischen Versagens.

Alles weitere zur aktuellen Ausgabe findet ihr hier

http://www.jes-bundesverband.de/drogenkurier/2016.html


GEDENKTAG FÜR VERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER 21.JULI 2016

  • 1228 VERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER SIND EIN SKANDAL

  • JES-BUNDESVERBAND FORDERT AM 21.07.2016- DEM GEDENKTAG FÜRVERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER - ZUM SOFORTIGEN HANDELN AUF

 

Wir sind traurig,  wenn wir an die vielen tausend Angehörigen und Partner_innen denken, die jedes Jahr mit der Nachricht konfrontiert werden, dass der Sohn oder die Tochter, das Mann oder Frau, Bruder oder Schwester, Onkel und Tante, Freund oder Freundin an den Folgen des Drogenkonsums und den Folgen einer praxisfernen und ideologischen Drogenpolitik verstarb.

Wir sind wütend weil es so einfach wäre viele dieser Todesfälle zu verhindern und das Leben hunderter junger Menschen zu retten. Wir sind wütend weil sich die Drogenpolitik in Deutschland insbedondere beim Thema Überlebenshilfe als stur und starrsinnig zeigt, weil sie Maßnahmen die bereits in vielen Ländern ihre Wirksamkeit gezeigt haben, nicht diskutiert und einrichtet.

1228 tote Drogen gebrauchende Frauen und Männer im jahr 2015 sind auch ein Ausdruck politischer Tatenlosigkeit und das Ergebnis einer längst überwunden geglaubten Drogenpolitik die von ideologischen Schranken beeinflusst wird.

Mit uns werden am 21.07 Bürgerinnen und Bürger in etwa 50 Städten auf die Defizite aufmerksam machen. Sie werden diskutieren, demonstrieren, musizieren aber auch ihre Trauer und ihren Protest deutlich machen.

BETEILIGT EUCH - am 21.07 ist der internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Mehr Infos unter Aktuelles



JES VERÖFFENTLICHT 3. ALTERNATIVEN DROGEN- UND SUCHTBERICHT

3. Alternativer Drogen- und Suchtbericht fordert Bundesdrogenbeauftragte zum Handeln auf.

Nachdem sich viele Fachverbände, MitarbeiterInnen der Praxis, DrogenkonsumentInnen, Mediziner, Wissenschaftler, aber auch Vertreter der Polizei, politischer Parteien und der Justiz  hinsichtlich der Besetzung des so wichtigen Amtes "DROGENBEAUFTRAGTE/R DER BUNDESREGIERUNG"sehr lange in vornehmer Zurückhaltung geübt haben, ist der Frust über die Drogenpolitik der Bundesregierung, die in Händen der Drogenbeauftragten liegt, mehr als greifbar.

Die Entwicklung der Drogentodesfälle, die weitgehende Untätigkeit hinsichtlich der Substanzen Tabak und Alkohol, der Anstieg erstauffälliger Konsumenten harter Drogen, sowie die Verweigerungshaltung ein Gesetz, das seit mehr als 30 Jahren fast alle indendierten Ziele verfehlt und mehr Schäden  verursacht als das es nützt, von neutralen Fachleuten ergebnisoffen überprüfen zu lassen, sorgt von Hamburg bis München für Kopfschütteln und Verständnislosigkeit. Schließlich geht es hier um Menschenleben und der Erhalt der Gesundheit vieler Millionen junger Menschen die Cannabis und /oder andere illegale Substanzen konsumieren.

Zur Information: Die Resolution wurden von 123  Strafrechtsprofessorinnen und –professoren in Deutschkland getragen. Ihr Ziel war die  Überprüfung der Wirksamkeit des Betäubungsmittelgesetzes. Die Unterzeichnenden hatten das Ziel  den Gesetzgeber auf die unbeabsichtigten schädlichen Nebenwirkungen und Folgen der Kriminalisierung bestimmter Drogen aufmerksam zu machen.Das Parlament sollte angeregt werden, bezüglich dieser Thematik seinem verfassungsrechtlichen Auftrag im Allgemeinen und den wissenschaftlich begründeten Prinzipien von Strafgesetzgebung und Kriminalpolitik im Besonderen durch die Einrichtung einer Enquête-Kommission Rechnung zu tragen. Ihrer Meinung nach besteht sowohl aus strafrechtswissenschaftlicher Sicht als auch aufgrund empirischer Forschungsergebnisse  die dringende Notwendigkeit, die Geeignetheit, Erforderlichkeit und normative Angemessenheit des Betäubungsmittelstrafrechts zu überprüfen und gegebenenfalls Vorschläge zu Gesetzesänderungen aus solcher Evaluation abzuleiten.

Der 3. ALTERNATIVE DROGEN- und SUCHTBERICHT sowie seine beiden Vorgängerausgaben entstanden genau aus dieser Verärgerung, dass evidenzbasierte Maßnahmen, die  bereits im Ausland erfolgreich implementiert sind, tabuisiert werden. Stattdessen gibt es ein "WEITER SO"

Der 3. ALTERNATIVE DROGEN- und SUCHTBERICHT legt  Finger in die vielen offenen Wunden  und zeigt Alternativen auf. Aber selbst zu diesem Bericht, der eine solch große Aufmerksamkeit in den  Medien findet, wie selten ein Drogenthema zuvor, wird totgeschwiegen. Auf eine Einladung zu ein Gespräch, warten die Herausgeber des Berichts seit nunmehr 3 Jahren vergeblich. Stattdessen werden Befürworter einer Legalisierung durch vermehrte staatliche Kontrolle als verantwortungslos bezeichnet.

Die katastrophale Bilanz der Drogenbeauftragten und die Nichtbeachtung von Themen, die nicht zur drogenpolitischen Ausrichtung ihrer Partei (CSU) passen, hat eine Debatte in Gang gesetzt, ob ein solch wichtiges Amt zukünftig noch durch parteipolitische Interessen behindert werden sollte. So werden Forderungen lauter dieses Amt zukünftig mit überparteilichen Fachleuten  zu besetzen. Die Folgen dieser parteipolitischen Bindung wird insbesondere bei den alljährlichen Pressekonferenzen zur Rauschgiftkriminalität und der Vorstellung der Zahl der Drogentoten deutlich.

Mehr als 1200 Drogentote sind für Deutschland ein Skandal. Skandalös ist aber insbesondere der Umgang von Frau Mortler mit diesem Scheitern.  Anstatt die nun zum 3. mal in Folge gestiegenen Drogentodesfälle selbstkritisch zu betrachten, und eine Dikussion über bisher weitgehend tabuisierte Maßnahmen, die in aller Welt zur Reduktion von Drogentodesfällen beitragen, wie z.B  Naloxonprogramme und Drug checking Angebotezu initiieren, besitzt  Frau Mortler auch noch die Frechheit, die Presse darauf hinzuweisen, dass Deutschland immer noch eine geringe Prävalenz an Todesfällen hat als andere Industriestaaten. Diese Art der Auseinandersetzung muss insbesondere für  betroffene Partner/innen, Eltern, Freunde und Angehörige der Opfer wie ein Schlag ins Gesicht sein.

ES REICHT FRAU MORTLER!!! Der JES Bundesverband und andere mutige Organisationen und Einzelpersonen werden sie fortan wann immer möglich mit den Folgen ihrer Politik konfrontieren und weiterhin die Realisierung wirksamer Angebote einfordern. Denn wir sind mit ganzen Herzen bei der Sache und finden unsere wirkliche Erfüllung nicht in anderen Politikfeldern und Aufgaben.

Der aktuelle ALTERNATIVE DROGEN- UND SUCHTBERICHT steht HIER zum Download bereit




IST EINE VERÄNDERTE INTERNATIONALE DROGENPOLITIK REALISTISCH?

Der JES BUNDESVERBANDS stellt, wie nicht anders zu erwarten, die heute beginnende Tagung der Vereinten Nationen in New York zum Thema Drogen in den Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe des DROGENKURIER.

Die Erwartungen sind hoch, aber die bereits vorab erhältlichen Informationen zum Inhalt des Abschlussdokuments geben nicht unbedingt Anlass zur Euphorie. Aber warten wir mal ab und geben die Hoffnung nicht auf, dass die internationale Drogenpolitik realistischer und humaner wird. Das Ziel muss sein, dass endlich die wissenschaftliche Evidenz den Vorzug vor Ideologien und Emotionen erhält.

Drogenkurier  No. 105 (1_2016)


UNTERSTÜTZT UNSERE PARTNER IN AUSTRALIEN

AIVL –als Drogenselbsthilfe in Australien und International unverzichtbar

SaveAIVL  unterschreiben  https://goo.gl/8Xrpcr

AIVL, das australische Netzwerk von Konsumenten illegalisierter Substanzen ist der Dachverband vieler regionaler Drug user Gruppen in Australien und die Interessenvertretung von Konsumenten die Drogen injizieren oder auf andere Weise konsumieren.

AIVL wurde ebenso wie JES zum Ende der 80er Jahre gegründet und hat das Ziel, dass Drogengebraucher alle Informationen erhalten um ihre Gesundheit zu schützen und hat dazu beigetragen, dass Drogenkonsumenten selbst ihre Wünsche und Ziele artikulieren können.

Aufgrund seiner Struktur und seinen drogenpolitischen und gesundheitspolitischen Zielen und Angeboten ist AIVL durchaus mit dem JES Bundesverband zu vergleichen. Es ist nicht übertrieben, wenn man AIVL International als eine der wichtigsten und erfolgreichsten Drogenselbsthilfen bezichnet. So sind Mitgflieder von AIVl bei allen Internationalen Konferenzen als Sprecher, Beiräte, Referenten und mit vielen anderen Aktivitäten aktiv. Die von AIVL produzierten Medien waren aufgrund ihrer hohen fachlichen Standards und der zielgruppennähe bereits mehrfach Grundlage für JES Medien.

Fortbestand von AIVL stark gefährdet

Nun ist der Fortbestand von AIVL als Dachverband  von mehr als 10 regionalen Gruppen akut gefährdet. Darüber hinaus bietet AIVL vielen Drogengebrauchern feste oder projektbezogene Anstellungen, die nicht nur den Lebensunterhalt sichern, sondern auch die Teilhabe von Drogengebrauchern fördern.

Hierfür sind eine Reihe grundlegender Veränderungen der Staatsregierung verantwortlich. So endet die bisherige Förderstruktur zum 01 Juli 2016. Das  folgende Programm bezieht zwar HIV und Hepatitis mit ein, aber bietet AIVL aufgrund einer wichtigen Einschränkung keine Möglichkeit der Antragstellung.

So schließt das neue Förderprogramm  Aktivitäten aus, „die die Erstellung von Materialien  und die Schulung zum Thema HIV und Hepatitis  für besonders betroffene Gruppen zum Ziel haben und die Nutzung  von Spritzentauschprogrammen und Safer use Maßnahmen  unterstützen“

Neben der Tatsache, dass seine solche Einschränkung bereits für sich sehr fragwürdig erscheint, beinhalten fast alle Projekte von AIVL solche Inhalte. Diese Einschränkung negiert auch, dass AIVL seit mehr als 20 Jahren mit der australischen Regierung partnerschaftlich und erfolgreich zusammenarbeitet.

Sollte diese Einschränkung aufrechterhalten bleiben, würde dies AIVL die finanzielle Grundlage entziehen und unweigerlich zu Entlassungen führen.

Wie könnt ihr AIVL unterstützen?

 

Petition unterschreiben –die einfachste Art

JES kennt viele der bei AIVL engagierten Frauen und Männer und kennt ihre erfoilgreiche  Arbeit seit vielen Jahren. Daher möchten wir euch auffordern die Petition SaveAIVL zu unterschreiben . https://goo.gl/8Xrpcr

Mail an Minister Sussan Ley

AIVL hat ein Unterstützungsschreiben vorbereitet, das wir punktuell verändert haben. Ihr braucht es nur noch unterschreiben und per Mail an Minister Sussan Ley  minister.ley health.gov.au senden.

Unterstützungsschreiben word



DAS NEUE JAHR BEGINNT MIT EINEM DROGENKURIER...

Death penalty for drug use..ist das zentrale Thema der neuen Ausgabe unseres DROGENKURIER 104.

Hier findet ihr die Onlieversion

 


DER JES BUNDESVERBAND WÜNSCHT ALLEN EIN SCHÖNES WEIHNACHTSFEST UND EIN GESUNDES JAHR 2016

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich unaufhörlich dem Ende entgegen. Natürlich - es hätte viel bessser laufen können, das Jahr 2015. Aber es hätte auch viel schlechter gehen können. Sind wir zur Weihnachtszeit einmal mit dem zufrieden was wir  für Drogen gebrauchende Menschen hier in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt erreicht haben

Wir verbinden unsere Glückwünsche mit unserem Versprechen, dass wir uns auch in 2016 für eine realistsische und respektvolle Drogenpolitik einsetzen, die unsimmer noch verwehrt wird. Mit Hoffnung blicken wuir auf UNGASS, die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Thema Drogen.

Allen politisch Verantwortlichen können wir nur zurufen " Nehmt euch ein Beispiel an den von der "Global commission on drug policy" formulierten Grundsätze einer authentischen Drogenpolitik, die erkennt das der WAR ON DRUGS auf der ganzen Linie verloren wurde und nur ein ganz kleines bischen Mut aufzubringen ist, um eine seit 30 Jahren erfolglose, schädliche und in vielen Fällen todbringende  Drogenpolitik endlich zu überwinden.

www.globalcommissionondrugs.org/

Möge der Opiumbauer auf diesem Bild, sein Opium bald für den legalen Markt ernten, der unter staatlicher Kontrolle den Jugendschutz stärkt und dem Schwarzmarkt den Boden entzieht.



GEDENKTAG FÜR VERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER 2015

Drogenkonsumräume retten Leben so lautet das Motto des diesjährigen Gedenktages für verstorbene DrogengebraucherInnen

Unter dieser Überschrift  galt es Angebote und Maßnahmen in den Blickpunkt zu rücken, die maßgeblich dazu beitragen können das Leben Drogen gebrauchender Menschen zu retten. Neben Drogenkonsumräumen  thematisierten wir mit "DRUG CHECKING" ein wirkungsvolles Angebot der Überlebenshilfe, dass in Deutschland bisher verboten ist.

http://www.jes-bundesverband.de/uploads/media/Drogenkurier_3_2015.pdf


Alles Gute zum Geburtstag!+++ Happy Birthday!+++S dniom razhdjenia+++Joyeux Anniversaire!+++Grattis på födelsedagen

JES wird 25 und dies soll auf verschiedene Art und Weise heute und morgen gefeiert werden. Neben der Jubiläumsveranstaltung  heute mit Preisverleihungen, Diskussionsrunden und einer Party am Abend,steht morgen unser Fachtag im Blickpunkt:

“Herauswachsen aus dem Krieg gegen Drogen”

Mit diesem Fachtag wollen wir im ersten Teil einen internationalen Überblick zur Legalisierung von Drogen geben und mögliche Wege eines neuen Umgehens auch hier in Deutschland aufzeigen und diskutieren. Auch die polizeiliche Perspektive auf das Drogenverbot werden wir erörtern.

 

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit bereits existierenden legalen Zugangsmöglichkeiten zu Cannabis und Opiaten. Hier geht es um den aktuellen Stand zu Cannabis als Medizin und über aktuelle Entwicklungen in der Substitutionsbehandlung und Diamorphinvergabe.

Also wer noch kommen will kann dies selbstverständlich tun. Die Veranstaltung ist kostenfrei

VERANSTALTUNGSORT

Jugendgästehaus Riehl
An Der Schanz 14
50735 Köln

"Kein Jubiläum ohne Festschrift"

25 Jahre lassen sich natürlich nivht mal soeben in ein paar Seiten pressen, aber JES hat es probiert und hier seht ihr das Ergebnis: 25 Jahre JES auf 28 Seiten, na das war eine Herausforderung!!

Festschrift 25 Jahre JES



Der JES Bundesverband, VISION und akzept feiern ihren 25. Geburtstag

14.09.2015 Gürzenich Köln - Isabellensaal
Marnstraße 29-37, 50667 Köln

Mit einem großen Empfang feiern der JES BUNDESVERBAND, VISION und akzept gemeinsam ihr 25-jähriges Bestehen.

Uns vereint die Überzeugung, dass die gleichberechtigte Beteiligung von Usern und ihrer Kompetenzen sowohl in der Drogenpolitik als auch in der Gestaltung von Unterstützungsangeboten unerlässlich ist.

Unser gemeinsamer Ansatz einer respektvollen und akzeptierenden Drogenarbeit führte uns in den letzten 25 Jahren immer wieder zusammen.

Unsere Vorstellung einer respektvollen und akzeptierenden Drogenpolitik hat - entgegen erheblicher Widerstände – viele Bereiche der heutigen Drogenhilfelandschaft entscheidend geprägt. Die Meilensteine sind jedoch mühsam erkämpft worden und wären ohne die Einbindung von Drogengebrauchern und eine breite Unterstützung aus Politik und Verwaltung nicht möglich gewesen

Die Veranstaltung  ist kostenfrei - dennoch bitten wir alle Interessierten sich anzumelden, damit wir die Teilnehmerzahl in etwa überblicken können

ANMELDUNG
> per Mail an jubi2015@vision-ev.de
> oder Fax an 0221/820073-20

Alle weiteren Informationen zum Programm, den ReferentInnen, sowie den Rahmenbedingungen sind sind in unserem Jubiläumsflyer zu finden,  der anlässlich des Jubiläums erstellt wurde.


Fachtag: Herauswachsen aus dem Krieg gegen die Drogen

25 Jahre erfolgreiche akzeperende und respektvolle Drogenarbeit

Der Fachtag findet im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums von akzept e.V.,, dem JES Bundesverband e.V. und VISION e.V. statt. Wir feiern 25 Jahre erfolgreiche akzeperende und respektvolle Drogenarbeit mit allen Protagonisten und Interessierten.

Die Legalisierung von Cannabis ist in aller Munde und das ist auch gut so.

Cannabis ist die am meisten verbreitete illegalisierte Droge. Vor diesem Hintergrund wird die Regulierung des Cannabismarktes und der Kriminalisierung der Konsumenten gesellschaftlich breit diskutiert.

Aber kann Cannabis denn alles sein?

Was  wäre,  wenn  wir  unseren  Umgang  mit  allen  illegalisierten  Drogen  radikal  verändern würden? Weg  von  einer  strafrechtsdominierten Kontroll- und Verbotspolitik, hin zu einer an Gesundheit und Selbstbestimmung orientierten Politik. Sowie zu regulierten Drogenmärkten mit Qualitätskontrollen, Verbraucher- und Jugendschutz.

Die Stimmen derer, die ein Umdenken in der bisherigen Drogenpolitik fordern, werden immer lauter und vielseitiger und das aus gutem Grund. Die Dimensionen des durch das Drogenverbot verursachten Elends sind weltweit immens und inzwischen gut belegbar. Mit diesem Fachtag wollen wir im ersten Teil einen internationalen Überblick zur Legalisierung von Drogen geben und mögliche Wege eines neuen Umgehens auch hier in Deutschland aufzeigen und diskutieren. Auch die polizeiliche Perspektive auf das Drogenverbot werden wir erörtern.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit bereits existierenden legalen Zugangsmöglichkeiten zu Cannabis und Opiaten. Hier geht es um den aktuellen Stand zu Cannabis als Medizin und über aktuelle Entwicklungen in der Substitutionsbehandlung und Diamorphinvergabe.

 

 

 

ORT:                                                                      ANREISE

Jugendgästehaus Riehl                                   Ab Hauptbahnhof Lineie 18
An Der Schanz 14                                             (Richtung Thielenbruch) bis Boltensternstraße.
50735 Köln                                                          ab da 5 Minuten Fußweg

 



JES - DAH - AKZEPT: 2.ALTERNATIVER DROGEN-UND SUCHTBERICHT 2015 HEUTE VERÖFFENTLICHT

Kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung stellen zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Fachleute aus Wissenschaft und Drogenhilfe den 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2015 vor.

Schwerpunktthema ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Drogenverbote und die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten führen zu zahlreichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Problemen. Zugleich werden wirksame Strategien in Prävention und Drogenpolitik weiterhin nicht genutzt.

Der JES Bundesverband als Mitherausgeber lädt herzlich ein zur Pressekonferenz am 18.5.2015 um 11 Uhr Haus der Bundespressekonferenz, Raum 04 Schiffbauer Damm 40, 10117 Berlin-Mitte

Auf dem Podium:

- Marco Jesse (Vorstand JES): Uns zu bekämpfen hat noch keinem geholfen - ein Vorher-Nachher-Szenario

- Prof. Dr. Heino Stöver (Vorstandsvorsitzender von akzept e.V.): Gegenöffentlichkeit schaffen: Für eine evidenz-basierte, verbraucherfreundliche Drogenpolitik

- Dr. Gerrit Kamphausen (Goethe-Universität Frankfurt a.M.): Überfällig: Das BtMG gehört auf den Prüfstand

- Hans-Günter Meyer-Thompson (Vorstand Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin, angefragt): Warum das BtMG aus suchtmedizinischer Sicht auf den Prüfstand gehört

- Silke Klumb (Geschäftsführerin Deutsche AIDS-Hilfe): Strafe macht schwach - Für eine Neuorientierung in der Drogenpolitik

- Maximilian Plenert (Deutscher Hanfverband und ADHS-Patient): Macht endlich den Weg frei: Cannabis ist Medizin!

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht (ADSB) will helfen, Irrtümer in der Drogenpolitik zu korrigieren und Erkenntnisse der Sucht- und Präventionsforschung in dauerhaft erfolgreiche Maßnahmen zu übersetzen. Wie der Bericht der Bundesregierung, der am 21.5. erscheint, deckt er ein breites Themenspektrum von Tabak bis Heroin ab (siehe Themenübersicht: https://dl.dropboxusercontent.com/u/1751352/ADSB2015_Inhalt.pdf).

Zu den Autorinnen und Autoren zählen auch der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, und der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber.

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht wird herausgegeben von akzept e.V. - Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, der Deutschen AIDS-Hilfe und dem Selbsthilfe-Netzwerk JES Bundesverband. alternativer-drogenbericht.de

Mehr Informationen: http://alternativer-drogenbericht.de

OTS: Deutsche AIDS-Hilfe e.V. newsroom: http://www.presseportal.de/pm/14407 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_14407.rss2

Pressekontakt: Fragen und Anmeldung: Deutsche AIDS-Hilfe Holger Wicht (Pressesprecher) Tel. 030 - 69 00 87 16 holger.wicht@dah.aidshilfe.de www.aidshilfe.de http://alternativer-drogenbericht.de

1032 DROGENTOTE IM JAHR 2014 -NA UND?

In Deutschland sterben 1032 Menschen an den Folgen von Drogen und einer in weiten Teilen verfehlten Drogenpolitik und dies scheint anscheinend niemanden zu interessieren.

Wir hören keinen Aufschrei in der Presse, die Drogenverbände sind bis auf Ausnahme der Deutschen AIDS-Hilfe stumm wie die Fische.

Haben wir uns etwa damit abgefunden, dass in einem Land mit einem hochentwickelten Drogenhilfesystem, dass auch wenn viele klagen, mit ausreichend Finanzmitteln ausgestattet ist, im Jahr über 1000 Menschen in Parkanlagen, öffentlichen Toiletten, in ihren Privatwohnungen einen einsamen und völlig unnötigen Tod sterben?

Wo sind die Stmmen der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen und der Drogenexperten, sowie der Mediziner? Sind ihnen die Menschen mittlerweile schlicht egal geworden? Man könnte es fast glauben.

Alles scheint weiterzugehen nach dem Prinzip."solange wie keiner wirklich aufbegehrt machen wir weiter wie bisher" Dabei wäre es doch relativ einfach viele dieser Menschenleben zu retten. Seit 2000 haben es 10 Bundesländer nicht geschafft eine Rechtsverordnung zu erlassen, die den Einrichtungen im Bundesland den Betrieb von Drogenkonsumräumen ermöglicht.

Hierunter und so renomierte Länder wie Baden Württemberg, Bremen und Bayern, die allesamt eine katastrophale Statistik hinsichtlich ihrer Drogentodesfälle vorzuweisen haben. Jeder 4. Drogentote in Deutschland stirbt in Bayern und wir hören nichts von dem sonst so redseligen Innenminister Joachim Herrmann. Vielleicht ist der neuen und sehr sympathisch scheinenden Gesundheitsministerin Melanie Huml schlicht das Blut in den Adern gefroren als man ihr die Zahlen präsentiert hat. Bremen hat es geschafft seine Zahlen - auf niedrigem Niveau- fast zu verdreifachen (7 -19) mit einer grün-roten Regierung bleibt ungerührt angesichts der Tatsache, dass die auf hohem Niveau befindlichen Zahlen aus 2013  (121) auf 137 Todesfälle ansteigen.

Drogenkonsumräume sind sicher kein Allheilmittel, aber sie retten nachweislich Menschenleben. So hat eine Erhebung der DAH in Kooperation mit 21 der 24 Drogenkonsumräume für das Jahr 2013 ergeben, dass dort 197 lebensbedrohliche Überdosierungen erkannt und erfolgreich behandelt wurden. Nach Einschtzung der Experten wären diese Menschen in ihrer Wohnung oder im öffentlichen Raum verstorben.

Wir als Interessenvertretung Drogen gebrauchender Menschen fordern Sie, die Verantwortlichen der Politik, der Wohlfahrtsverbände, der Fachverbände, der Kirchen und Sie die kritischen Polizisten auf, diese unerträgliche Situation, die tausendfaches Leid und Verzweiflung in die Familien der Opfer bringt, öffentlich zu machen und zu verändern.


DER DROGENKURIER WIRD 100

Im Jahr 1991 erschien die erste Ausgabe des Drogenkurier - in den letzten fast 25 Jahren hat unser Magazin vielfältige Entwicklungen vollzogen. Diese Entwicklungen wollen wir in unserer Jubiläumsausgabe skizzieren.

Die aktuelle Ausgabe steht unter folgendem Link zur Download oder zur Onlineansicht bereit

JES DROGENKURIER 100

 



HEPATITIS C: WIR MÜSSEN JETZT HANDELN!

Auf der ersten Europäischen Konferenz zu Hepatitis C und Drogengebrauch wurde das Berliner Manifest verabschiedet, um damit das Schweigen um Hepatitis C zu durchbrechen und die europäischen Regierungen zu unverzüglichem Handeln aufzufordern.

Hepatitis C: Zugang für Drogengebraucher zu Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung

Hepatitis C ist ein großes globales Gesundheitsproblem. Wir müssen JETZT handeln!

Hepatitis C: Daten und Fakten

  • Weltweit leben 150 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis-C-Virus-Infektion, neun Millionen davon in der europäischen Region
  • Am stärksten betroffen in Europa sind Menschen, die Drogen intravenös konsumieren – die HCV-Antikörper-Prävalenzen in dieser Gruppe reichen von 21 Prozent in Finnland bis zu über 90 Prozent in Estland [3]. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Menschen, die Drogen intravenös konsumieren, als eine Schlüssel-Zielgruppe für die HCV-Prävention und -behandlung identifiziert
  • Im Januar 2014 hat die Europäische Kommission die ersten rein oral verabreichten HCV-Therapien zugelassen, die in klinischen Studien Heilungsraten von bis zu 98 Prozent erreicht hatten
  • Obwohl die europäischen Leitlinien den Zugang von Drogengebrauchern zur Therapie empfehlen [1,5], stehen Menschen aus dieser Gruppe immer noch vor beträchtlichen Hürden, und häufig wird ihnen die Behandlung mit den neu zugelassenen HCV-Medikamenten verweigert
  • Der Ausbau des Zugangs zur HCV-Behandlung für injizierende Drogengebraucher vermag die Zahl der Neuinfektionen sowie die Prävalenz in dieser Gruppe beträchtlich zu senken und stellt so eine wirksame Präventionsmaßnahme dar

BITTE UNTERSTÜTZT DIESE FÜR UNS WICHTIGE PETITION UND UNTERZEICHNET HIER

https://www.change.org/p/european-parliament-hepatitis-c-access-to-prevention-testing-treatment-and-care-for-people-who-use-drugs-3

1. NOVEMBER INTERNATIONAL DRUGUSER DAY

JES Bundesverband bezieht Stellung gegen den Krieg gegen Drogen

Wie bereits seit vielen Jahren werden am 1. November weltweit DrogengebraucherInnen auf ihre Situation aufmerksam machen und politische Veränderungen einfordern.

Unser Dachorganisation, das International Network of people who use Drugs (INPUD) macht in einer Pressemitteilung in eindrucksvoller Art und Weise auf die Situation von Drogengebrauchern aufmerksm, denn in vielen Ländern wird der Konsum und Handel mit Drogen mit dem Tode bestraft.

Im Mittelpunkt steht die Überwindung des KRIEG GEGEN DROGEN, der alle seine Ziele verfehlt hat und als Motor für Krankheit, Kriminalität, Willkür, Folter und Tod angesehen werden muss.

Die Pressemitteilung von INPUD, die aktuell in 6 Sprachen vorliegt, findet ihr hier

http://www.inpud.net/INPUD_Statement_International_Drug_Users_Day_2014_01.11.2014.pdf

Übersetzung der Pressemitteilung von JES

JES PM DRUGUSER DAY 2014



HEPATITIS UND DROGENGRBAUCH - NAT. & INT. TAGUNG IN BERLIN

Weltweit injizieren geschätzte 16 Millionen Menschen Drogen, und ungefähr 10 Millionen von ihnen sind mit Hepatitis C infiziert. Die Epidemie breitet sich in vielen Teilen der Welt rasant aus, angetrieben durch eine erfolglose und repressive Drogenpolitik. Sie stellt für die betroffenen Länder eine ernsthafte
wirtschaftliche und soziale Bedrohung dar.

Das wahre Ausmass dieser Epidemie wird wahrscheinlich unterschätzt, weil die meisten Länder nur über unzureichende Überwachungsdaten verfügen.

Vom 22 bis 24 Oktober 2014 finden in Berlin der 6. Fachtag HCV und Drogengebrauch und die erste europäische Konferenz zum Thema "Drogengebrauch und Hepatitis C statt". Ab sofort sind unter http://blog.aidshilfe.de/2014/08/27/jetzt-anmelden-6-fachtag-hepatitis-c-und-drogengebrauch/ alle Informationen zum Programm, Kosten und Anmeldefristen zu erfahren. Die Konferenz wird in deutscher und englischer Sprache durchgeführt.

Der internationale Teil wird simultan in die deutsche Sprache übersetzt

Hier findet ihr das aktuelle Programm http://conference.hepatitis-c-initiative.eu/pdf/progr_fachtag_hepc_08_07_14.pdf

und hier die Webseite für den intrernationalen part mit allen wichtigen Infos. http://conference.hepatitis-c-initiative.eu/index.htm

Wichtig: beide Veranstaltungen findet am gleichen Tagungsort statt

 


21. Juli 2014

Der JES BUNDESVERBAND wünscht den Organisatoren für alle Veranstaltungen am heutigen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen Tage viel Erfolg

Hier die offizielle Pressemitteilung des JES-BUNDESVERBANDS

JES TRAUERT UM GETÖTETE PASSAGIERE DES FLUGES MH17

Der JES Bundesverband ist bestürzt über die den Abschuss eines Flugzeuges ,indem auch viele Passagieren waren, die sich auf dem Weg zur AIDS -Konferenz nach Melbourne befanden, die am Sonntag beginnt.

 

In unbestätigten Meldungen ist von 108 Wissenschaftlern und Aktivisten die Rede, die meisten davon aus den Niederlanden Unter anderem soll der ehemalige Präsident der Internationalen AIDS-Gesellschaft, Joep Lange, an Board gewesen sein.  Die internationale HIV-Community hat offenbar viele Mitstreiter verloren.

Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die uns bekannten TeilnehmerInnen aus Deustchland alle sicher in Melbourne angekommen sind.

NEWS AKTUELL +++ NEWS AKTUELL+++ NEWS AKTUELL++

JES BUNDESVERBAND, DEUTSCHE AIDS-HILFE  UND  AKZEPT VERÖFFENTLICHEN  ALTERNATIVEN  DROGEN-UND SUCHTBERICHT

Es ist vollbracht  am 2. Juli wird in Berlin der erste ALTERNATIVE SUCHT UND DROGENBERICHT vorgestellt.

Warum ein Alternativer Drogen- und Suchtbericht? Immerhin erscheint jährlich seit mehr
als 15 Jahren bereits ein Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung, der durchaus
detailliert auf Drogenhilfeprojekte und Entwicklungen im Suchtbereich in Deutschland eingeht.

Allerdings lässt dieser „offizielle“ Bericht zentrale Fragen der Drogenpolitik und, daraus
folgend, der Drogenhilfepraxis unbeantwortet, z.B. Fragen
• nach kurz-, mittel- und langfristigen Zielen der Drogenpolitik und wie diese Ziele innerhalb
von Aktionsprogrammen umsetzbar und kontrollierbar wären,
• nach dem Erfolg und der Angemessenheit der Drogenkontrolle mit Mitteln des Strafrechts,
• nach den Auswirkungen der selektiven Prohibition auf die Drogenhilfe und deren konkrete Arbeitsmöglichkeiten

Die Vielzahl der Beiträge in diesem Alternativen Drogen- und Suchtbericht macht
deutlich, dass viele der Kernforderungen der Fachverbände, Drogenhilfeträger und
ExpertInnen nach Verbesserung und Zielgenauigkeit der Drogenpolitik nicht erfüllt.

Alternativer Sucht- und Drogenbericht

Der Bericht wird auch als Printmedium erscheinen. Exemplare sind unter dirk.schaeffer dah.aidshilfe.de ab dem 10.07 erhältlich.

Pressemitteilung


GEDENKTAG FÜR VERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER 2014

Leben retten - so lautet das Motto des diesjährigen Gedenktages für verstorbene DrogengebraucherInnen

Unter der Überschrift "Leben retten" wollen wir Angebote und Maßnahmen in den Blickpunkt rücken, die maßgeblich dazu beitragen können das Leben Drogen gebrauchender Menschen zu retten. Neben Drogenkonsumräumen und der Substitutionsbehandlung thematisieren wir mit der Naloxonvergabe ein wirkungsvolels Angebot der Überlebenshilfe, dass in Deutschland bisher kaum verfügbar ist.

Das offizielle Flugblatt bietet euch einen Überblick zum Themenspektrum des Gedenktages.

FLUGBLATT

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SUPPORT DONT PUNISH - AUCH IM JAHR 2014

Auch in diesem jahr soll unser Gedenktag von einer internationalen Aktion begleitet werden.

Aufgrund der tollen Unterstützung im letzten jahr sind die Initiatoren auf uns aufmerksam geworden und haben bei uns persönlich angefragt, ob wir SUPPORT DONT PUNISH auch in diesem Jahr wieder unterstützen.

Alles ist ganz einfach: Lasst euch mit dem Kampagnenmotiv fotografieren und schickt das Bild an: dirk.schaeffer dah.aidshilfe.de

Hier die Infos zur Kampagne in deutscher Sprache Kampagneninformation

Hier das Poster für euer Photo Kampagnenposter


FIRST EUROPEAN CONFERENCE ON HEPATITIS C AND DRUG USE

Weltweit injizieren geschätzte 16 Millionen Menschen Drogen, und ungefähr 10 Millionen von ihnen sind mit Hepatitis C infiziert. Die Epidemie breitet sich in vielen Teilen der Welt rasant aus, angetrieben durch eine erfolglose und repressive Drogenpolitik. Sie stellt für die betroffenen Länder eine ernsthafte
wirtschaftliche und soziale Bedrohung dar.

Das wahre Ausmass dieser Epidemie wird wahrscheinlich unterschätzt, weil die meisten Länder nur über unzureichende Überwachungsdaten verfügen.

Vom 22 bis 24 Oktober 2014 findet in Berlin die erste europäische Konferenz zum Thema "Drogengebrauch und Hepatitis C statt". Ab sofort sind unter http://conference.hepatitis-c-initiative.eu/ alle Informationen zum Programm, Kosten und Anmeldefristen zu erfahren. Die Konferenz wird in deutscher und englischer Sprache durchgeführt



JES BUNDESVERBAND ERNEUERT SEINE POSITION ZUR LEGALISIERUNG

JES BUNDESVERBAND ERNEUERT SEINE POSITION ZUR LEGALISIERUNG

Seit der Gründung unseres Netzwerks ist es unser Ziel Verkauf, Anbau und den nicht medizinisch indizierten Gebrauch von Drogen unter legalen Bedingungen zu ermöglichen.

Anders als alle anderen Akteure in diesem Bereich, sind wir mit den sozialen, gesundheitlichen und rechtlichen Folgen der Prohibition unmittelbar betroffen.

Mit diesem neuen Flyer beziehen wir klar Stellung.

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Support don´t punish - Unterstützen statt bestrafen

So lautet der Titel einer weltweiten Kampagne die auf die globalen Fehlentwicklungen in der Drogenpolitik aufmerksam machen will. Wir wollen den 21 Juli nutzen um auf diese Kampagne von INPUD, Harm Reduction International und des International Drug Policy Consortiums (idcp) zu nutzen um auf die Sinnlosigkeit von Bestrafungen aufmerksam zu machen.

Alles was Sie und ihr machen müsst, ist das Kampagnenlogo auf einem A4 Papier auszudrucken und möglichst viele Menschen mit dem Papier zu fotografieren.

Anschließend schickt ihr die Bilder an die Deutsche AIDS-Hilfe . Die DAH wird die Bilder dann alle an den Kampagnenführer weiterleiten. Einige Bilder werden wir natürlich in der Dokumentation des Gedenktages veröffentlichen.

Hier findet ihr das Kampagnenlogo SUPPORT DON´T PUNISH . Einfach Ausdrucken und Photos machen...Photos machen...Photos machen.

Kampagnenlogo klein

Kampagnenlogo groß

Eine Kurzbeschreibung der Kampagne Unterstützen statt Bestrafen / Support don´t punish gibt es selbstverständlich auch.

Kurzbeschreibung der Kampagne